Jubiläum! 20 Jahre Pfadfinder Bergheim

Ein ganz besonderer Tag

Höhepunkt und gleichzeitig unser Abschluss für den Sommer 2017 war unser 20-jähriges Jubiläumsfest. Im Jahre 1997 wurde die Gruppe Bergheim ins Leben gerufen, am 09.09.2017 – 20 Jahre später – feierten wir die letzten zwei Jahrzehnte.

 

Begonnen haben unsere Feierlichkeiten mit einem Wortgottesdienst des Bergheimer Pfarrers Christoph Gmachl-Aher inklusive musikalischer Begleitung; im Liedermix enthalten waren einige kirchliche Lieder, natürlich durften aber auch gewisse Pfadihits (I got the B.P. Spirit…) nicht fehlen!

Darauf folgte der „offizielle“ Teil -  Birgit, unsere langjährige Gruppenleiterin, bedankte sich mit herzlichen Worten bei unserem Leiterteam für die jahrelange unermüdliche Arbeit für die Kinder, aber auch die Unterstützung durch die Gemeinde wurde ganz besonders hervorgehoben. Bürgermeister Johann Hutzinger betonte, wie wichtig ein aktives Vereinsleben für eine Gemeinde ist und dankte allen LeiterInnen für ihr Engagement.

Ausgezeichnet:

Auch Niki Lebeth und Brigitte Erda waren der Einladung gefolgt.Ein besonders stolzer Moment für die Pfadfinder Bergheim war, als nicht weniger als sechs BergheimerInnen das Ehrenzeichen in Bronze oder Silber (je nach Einsatzzeit) erhielten. Hier eine Auflistung unserer "Geehrten" - wir gratulieren!

Elfriede Konderla (Bronze)

Kassierin seit 1999

Hat es nicht immer leicht, Ordnung in die Zettelwirtschaft von Menschen zu bringen, deren besondere Fähigkeiten eher im Bereich Spontanität, Kreativität und Improvisation liegen. Aber mit viel Geduld, Genauigkeit  und Beharrlichkeit hat sie es immer geschafft, sämtliche Rechnungsprüfungen mit Bravour zu meistern.

Carolin Wolkerstorfer (Bronze)

WiWö-Leiterin seit 2007

Die besonderen Verdienste von Caro liegen nicht nur in ihrer 10-jährigen Leitungstätigkeit. Sie hat mit ihrer Begeisterung auch Simon, damals ihr Freund, jetzt Vater ihrer beiden Söhne, angesteckt und ihn dazu gebracht, als WiWö-Leiter tätig zu werden (der dann auch noch seinen Bruder mitgebracht hat). Apropos Söhne: Nils und Noah werden jetzt im Herbst 4 bzw 2 Jahr alt, d.h. sie wurden im Herbst geboren, wo auch immer das Pfadfinderjahr beginnt – da darf man als WiWö-Leiterin nicht fehlen! Und genau das hat Caro gemacht: sie hat die „Mutterschutzzeit“ auf wenige Wochen reduziert und war spätestens nach Weihnachten immer schon wieder im Einsatz. Mit Baby im Anhang natürlich.

Sie ist unglaublich kreativ, einfühlsam und geduldig – das werden diejenigen, die bei ihr Wichtel oder Wölflinge waren und sich jetzt, als ältere Jugendliche oder junge Erwachsene, vielleicht selber eingestehen können, dass sie „Gretzn“ waren, sicher bestätigen

Rebecca Wolkerstorfer (Bronze)

WiWö-Leiterin seit 2004

Becci hat schon einige WiWö-LeiterInnen kommen und auch wieder gehen gesehen, aber sie ist der stabile Ruhepol seit 13 Jahren. Auch wenn sie zwischendurch in Linz, ja sogar im Ausland studiert hat, ist der Kontakt auch während dieser Zeit nicht abgerissen. Der Besuch der Heimstunden war da vielleicht nicht immer möglich, das hat sie aber wettgemacht, indem sie auch mit anderen Stufen auf Sommerlager gefahren ist, wenn Not am Mann bzw an der Frau war.

Die WiWö lieben ihre Ruhe, die sie nur ganz selten verliert, ihre Leiter-Kolleginnen schätzen ganz besonders ihre Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft. Und die Gruppenleitung, mit der sie das Glück – oder Pech – hat zusammen zu  wohnen, bedankt sich ganz besonders dafür, dass sie nie nein sagt, wenn es darum geht, im Pfadiheim beim Aufräumen zu helfen oder irgendwelche Dinge für Feste o.ä. vorzubereiten.

Jaqueline Lederer (Bronze)

RaRo-Leiterin seit 2007

Kaum der eigenen RaRo-Zeit entwachsen hat Jaqui die RaRo-Stufe als Leiterin übernommen. Mit ganz viel Engagement und einer unglaublichen Fähigkeit, Jugendliche zu motivieren – also auch im richtigen Moment einen wohldosierten Tritt in den Hintern zu verpassen - fanden in den letzten 10 Jahren unglaublich tolle Lager statt. Von Finnland im Norden bis Marokko im Süden wurden unvergessliche Sommerlager erlebt.

Dass Jugendliche nicht immer freiwillig und mit Begeisterung dabei sind, wenn es um Arbeit geht, ist auch bei den Pfadis nicht unbekannt. Jaqui hat es aber immer wieder geschafft, dass wir bei diversen Adventwanderungen durch die RaRo verköstigt wurden oder beim Entenrennen Kinderstationen reibungslos funktioniert haben. Und das, obwohl sie etliche Jahre ganz allein für die RaRo-Stufe verantwortlich war.

Phillip Frauscher (Bronze)

GuSp-Leiter seit 2007

RaRo-Leiter seit 2015

LJR 2012-2014

Vorsitzender des  BJR 2013-2016

Ganz abgesehen von seinem Engagement als Leiter ist Phipo aufgrund seiner fröhlichen und ausgleichenden Art ein wertvolles Mitglied unserer Gruppe. Seine Teamführungsfähigkeiten hat er nicht nur als GuSp-Leiter unter Beweis gestellt, sondern auch im Landes- und Bundesjugendrat, wo die Interessen der Jugendlichen innerhalb der Organisation vertreten werden.

Wo immer es ums Anpacken geht, ist er da.  Das erleben nicht nur die Guides und Späher seit 10 Jahren, davon profitiert die ganze Gruppe: sei es bei den vergangenen Entenrennen, wo er zum Schluss das Karussell wahrscheinlich schon blind aufstellen konnte, oder die RaRo, die seit 2 Jahren mit ihm auch wieder einen männlichen Leiter haben.

*Anm: Phipo war bei der 20-Jahre-Feier leider nicht da und hat seine Ehrung am Herbstfest des Salzburger Landesverbandes erhalten.

Wolfgang Wolkerstorfer (Silber)

CaEx- und/oder Raro-Leiter 1997-2012

CaEx-Leiter seit Mai 2017

Materialwart

Unterstützung als Leiter, Koch oder „Mädchen für alles“  bei zahllosen Lagern, aber auch bei vielen Seminaren

Wolfi oder Wolki ist seit 20 Jahren unverzichtbares Mitglied der Gruppe. Da ist einerseits seine Leitertätigkeit als CaEx- und RaRo-Leiter. Er ist immer wieder dort eingesprungen, wo es gerade am dringendsten nötig war – sei es als CaEx-Leiter in einer Zeit, als er RaRo geleitet hat. Oder als Koch auf WiWö- oder Gruppenlagern oder als Koch und Team-Mitglied bei Seminaren. Oder auch  ganz aktuell, dass er aus seiner „Leiter-Pension“ wieder ins aktive Leiterleben einsteigt, weil es bei den CaEx-Leitern zwar nicht an Motivation, aber eben an Erfahrung mangelt.

Nebenbei versucht er, das Materiallager unter Kontrolle zu halten – eine Sisyphusarbeit…

Ganz unerwähnt ist dabei bisher, seine Unterstützung für Birgit, die ohne seine Mithilfe und sein Verständnis nicht 20 Jahre lang die Gruppe hätte leiten können. Briefe versandfertig machen, Materialtransporte, diverse Bastelarbeiten und v.a. auch die Geduld, wenn Ehemann, Familie und Haushalt immer mal wieder zurückstecken mussten – all das ist keinesfalls selbstverständlich!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen mit einem lauten D - A - N - K - E !

Ein Auszug aus dem Pfadileben:

Am Nachmittag haben unsere Gäste am Schaulager wahres Pfadi-Feeling bekommen. Wem Kochstelle, Hangar, Jurte und Tripstein noch keine Begriffe waren, konnte es dabei live erleben. Wer wollte, konnte sich auch handwerklich betätigen oder ausprobieren, wie Feuer machen ohne Streichhölzer oder Feuerzeug funktioniert. Unseren Hangar hatten wir zum „Pfadimuseum“ umfunktioniert: ausgestellt waren Fotos, Verkleidungen, Reisetagebücher, Abzeichen und etliche andere Utensilien der letzten zwei Jahrzehnte. Allesamt natürlich Originale einiger Generationen der Pfadis Bergheim. Für uns also auch eine echte Zeitreise!

In diesem Sinne: auf die nächsten 20 Jahre!