GuSp Heimübernachtung (Jänner '15)

Ende Jänner war es soweit: die GuSp hatten eine Heimübernachtung. Eigentlich wollten wir dafür alle gemeinsam nach Kapstadt fliegen, das schöne Land erkunden und ein wenig chillen, während es in Bergheim eiskalt ist.

Alles verlief wie geplant, am Flughafen wurde unser Gepäck verladen, den Sicherheitscheck absolvierten wir natürlich auch ohne Probleme. Im Flugzeug begrüßte uns eine sehr nette und hübsche Stewardess. Nach etwa zwei Flugstunden kamen dann aber doch ein paar Probleme auf. Plötzlich macht es einen lauten Knall, Atemmasken flogen durch die Gegend und so schnell konnten wir gar nich schauen, sind wir schon abgestürzt auf einem Feld irgendwo notgelandet... das war ganz schön aufregend!

Zum Glück eilte ein Mann herbei, an seiner Kleidung konnten wir erkennen, das wir nicht mehr in gewohnter Umgebung waren. Bis er uns aufklärte, dass wir auf seinem Acker in Marokko gelandet waren, war uns Angst und Bang. Der nette Herr bot uns an, bei ihm zu übernachten, bis wir die Heimreise antreten konnten - wir nahmen natürlich dankend das Angebot an.

Als Abendessen gab es lecker Letscho mit Couscous von seiner Mutter, die sehr viel Wert darauf legte, dass jeder die Kultur von Marokko kennen lernte. Gestärkt machten wir uns auf den Weg, um ein typisch Marokkanisches Spiel kennen zu lernen, das macht natürlich nur Spaß wenn es finster ist. Völlig ausgepowert vielen wir alle ins Bett - Schlafsack - und waren guter Dinge am nächsten Tag die Heimreise antreten zu können.

Früh am Morgen, wie üblich in Marokko, wurden wir geweckt, um das Frühstück vorzubereiten. Während dessen hat uns unser Freund angeboten, uns mit seinem Privatjet nach Hause zu fliegen - der einzige Haken: da der Treibstoff enorm teuer ist, sollten wir ihm Geld geben.

Unser Geld hatten wir allerdings beim Absturz verloren, deswegen machten wir uns auf den Weg um in Marokko ein paar Münzen zu verdienen. Wir trafen auf einen Glücksspieler, eine echt miese Köchin und Geschäftsleute, denen wir mit vollem Körpereinsatz ein wenig Geld entlocken konnten.

Nachdem wir genügend verdient hatten flog uns der Pilot sicher nach Hause, und alle Bergheimer sind wieder sehr froh, dass wir sicher zurück sind! Auch wenn es trotzdem ein lustiger Kurzurlaub wurde, war dies hoffentlich der erste letzte Flugzeugabsturz unseres Lebens!