RaRo-Sommerlager in Konstanz

WAL AHOOOOOI!

Nach dem Gruppensommerlager in Telfs fuhren wir, 12 motivierte RaRo mit unserer Leiterin Jaqui, noch von 18. - 22. Juli ins wunderschöne Konstanz.

Nach etwa fünf Stunden Autofahrt und gefühlten achtundvierzig Klopausen kamen wir endlich am Campingplatz Klausenhorn an. Vom Campingplatz waren wir hellauf begeistert - bis auf den Spinnen verseuchten Sanitärbereich, der so manchen Pfadfinderinnen Angst und Schrecken einjagte. In besonders euphorische Stimmung versetzte uns der wunderschöne Bodensee, der uns bei dieser Hitze angenehme Abkühlung bescherte (nochmal zu erwähnen an dieser Stelle: "Wal Ahoooooi!").

Es waren entspannende Tage an der schweizerischen Grenze, und so blieb der einzige Ausflug, den wir auch wirklich durchzogen, ein Besuch beim Rheinfall (Reihnfall mit H bitte, denn der beeindruckende Wasserfall war definitiv kein Reinfall). Als gelungener Abschluss der Rheintour sprangen wir von einem sieben Meter hohen Bunker ins kühle Nass, und ließen uns den Fluss hinabtreiben. Nach diesem wunderschönen Tag beim Rheinfall und im Strandbad am Fluss kamen wir erst spät nach Hause. Bis alle geduscht waren, das Essen vorbereitet und die Füllung für unser Mahlzeit wirklich gekocht war, war es bereits nach 23 Uhr. Und so gab es einen super Mitternachtssnack als besonderen Abschluss des Tages - TortiLLas!

Generell hielten uns viele aufreibende Diskussionen und lustige Unterhaltungen die Nächte lang wach. Waren es die Wichtigkeit kleiner Privatbrauereien und ihre qualitativen Unterschiede zu großen Bierbrauereien ("Es geht da ums spezielle Handwerk, und um die Qualität!"), die Überlegungen, welche Route nach Hause nun wohl die bessere und schnellere Alternative war (Deutschland oder Vorarlberg?!?), oder der Kampf um die lebenswichtigen Kekse ("Keine Hände, keine Kekse!") - langweilig wurde uns wirklich nie.

Als Abschluss unseres schönen Sommerlagers besuchten wir am Heimweg noch die Stadt Konstanz - nachdem wir (zum Glück!) auch wirklich die richtige Park&Ride-Busspur fanden. Konstanz hat uns allen wirklich sehr gut gefallen, und abgesehen vom Eiskaffee ohne Eis waren wir nach diesem letzten Ausflug in die malerische Stadt sehr zufrieden gestellt, und konnten unsere Heimreise nun endgültig antreten. Die Heimfahrt verlief reibungslos - aber auch nur, weil Flo vorher noch Snickers besorgt hat.