2012 Sommerlagerbericht der WiWö

7. Juli: Anreise und Lagerplatzbesichtigung

Um 08:45 trafen sich die WiWö, GuSp und CaEx voller Vorfreude auf ein spannendes SoLa in Baden. Nach knackigen 6 Stunden Zugfahrt inklusive einer Stunde Standzeit im Saunazug und einer Bergwanderung zur Franz-Merzl-Hütte erreichten wir fix und fertig unser Ziel.

Natürlich wollten wir auch gleich die Lagerplätze der anderen Stufen begutachten. Noch während wir mit den GuSp ein kleines Singspiel spielten, tauchten plötzlich zwei seltsame Gestalten auf.

Der Joshi reitende Super Mario und sein Bruder Luigi hatten ein Problem. Schon wieder hatte Bowser die beiden Prinzessinnen gefangen genommen.

Um die Prinzessinnen zu befreien, brauchten die beiden die Hilfe der Schwammerl (Kinder). Wie unter Geschwistern üblich entwickelte sich auch sofort ein Wettstreit, wer wohl seine Angebetete zuerst befreien würde. Mario bekam Unterstützung von den kleinen, aber vielen und der größere Luigi suchte sich die größeren Schwammerl aus.

Um neue Kräfte für die Vorbereitung auf den Bowser-Kampf zu sammeln, gingen bald darauf alle schlafen.

8. Juli: Training und Geisterwald

Nachdem die Kinder schon am Vormittag für Spezialabzeichen, 1. + 2. Stern gearbeitet hatten, kam Mario, um mit den Schwammerln und Bossschildkröten (Leiter) das erste Training zu absolvieren. Die WiWö wurden in Geschicklichkeit, Mut und Anschleichen trainiert.

Das Training endete mit einem Real Life Mario Kart Rennen. Ein Tohuwabohu aus herumfliegenden Bananenschalen, Abkürzung bringenden Sternen und herumrasenden Kindern brachte schließlich den zwei Siegern einen Pokal.

Statt der üblichen Champagnerdusche wurden alle Rennteilnehmer mit freundlicher Unterstützung der CaEx ordentlich mit Wasser abgekühlt.

Das war jedoch noch lange nicht das Ende dieses spannenden Tages: Die Dunkelheit war schon längst hereingebrochen, als Mario uns in den Geisterwald führte, wo wir uns an Bowsers gruseligen Gespenstergehilfen vorbeischleichen mussten.

In einer dunklen Höhle entdeckten wir schließlich die Sterne, die uns unverwundbar machten für den Kampf gegen Bowser. Erschöpft fielen wir in unsere Betten und träumten von der schönen Prinzessin.

9. Juli: Ausrüstung basteln

Für den Kampf gegen Bowser brauchten wir natürlich auch eine dementsprechende Ausrüstung. Da Mario die -10% Aktion bei Baumax zum Rohrzangenkaufen ausnutzte, unterstützte uns sein Bruder Luigi gemeinsam mit den Bossschildkröten.

Mit Joshis fangen, Mario- und Luigi-Kostüme batiken, Perlentiere und Gipsmasken anfertigen, Speckstein schleifen und Mosaikspiegel kleben verging der ganze Tag wie im Flug.

10. Juli: Wienausflug ins ORF-Studio und Tiergarten Schönbrunn

Da wir uns von der harten Arbeit des Vortages erholen wollten, gönnten wir uns einen Mario freien Tag in Wien. Wir verbrachten den Vormittag mit einer interessanten Führung durch die ORF-Studios und ließen den Tag mit einem Rundgang durch den Tiergarten Schönbrunn ausklingen.

Fix und fertig von der herunterbrennenden Sonne und dem langen Fußmarsch fielen ausnahmsweise sowohl Leiter als auch Kinder ohne zu meckern ins Bett.

11. Juli: Endkampf gegen Bowser und Versprechensfeier

Endlich war es soweit. Der Tag der Entscheidung war gekommen. Der Kampf gegen Bowser stand unmittelbar bevor. Es fehlte nur noch eine Sache: Superbälle als Munition.

Durch das Unterstützen einer durch Kopfsprünge verwirrten Schildkröte, das Verhandeln mit einem geschickten Händler und der Rettung eines äußerst dankbaren Toad gelang es uns, genug Munition zu sammeln.

Gleich nach einem stärkenden Mittagessen ritten wir auf unseren Joshis zur Bowser Burg.


Schon von weitem konnten wir das Brüllen des Monsters hören. Ohne die geringste Spur von Angst stürmten wir die Burg. In einer kurzen, aber heftigen Schlacht, schlugen wir Bowser in die Flucht und retteten die hübsche Prinzessin Peaches.

Somit halfen die WiWö Mario, die Wette mit Luigi zu gewinnen. Wahrscheinlich sucht Luigi noch heute nach seiner Prinzessin.

Der Rest des Tages wurde von den fleißigen Kindern wieder für Spezialabzeichen und Sterne genutzt.

Feierlich schlossen wir gemeinsam mit den anderen Altersstufen das Lager mit einem Lagerfeuer ab.

Nach Schokobananen, Marshmallows und Gesang legte Marcus das Versprechen ab und bekam sein Halstuch verliehen.

Außerdem hatten wir etliche Spezialabzeichen und Sterne zu verleihen. Dieses Jahr durften wir drei herausragenden Mädchen, die wir leider im Herbst an die GuSp weitergeben müssen, das „Tanzende Wichtel“ (die höchste Auszeichnung der Wichtel) verleihen. Gratulation an Lea, Nadine und Vanessa!

Die WiWö durften zur Feier des Tages länger aufbleiben und am Lagerfeuer singen. Mit einer überraschend lustigen, heiß ersehnten Gruselgeschichte wurden die Kinder dann ins Bett geschickt.

12. Juli: Heimreise

Heute stand Aufräumen, Putzen und Zusammenpacken am Plan. Alle haben
gut mitgeholfen und freuten sich schon auf zuhause.

Wir freuen uns, dass dieses Sommerlager so super verlaufen ist und können das nächste Pfadijahr kaum erwarten!

Gut Pfad!

Becci, Caro, Clara und Simon